Präsident: Ruedi Tanner stellt sich zur Wahl!

Herbert Stoop macht seine Ankündigung wahr und tritt auf die Generalversammlung 2019 als Präsident der Schweizerischen Maklerkammer zurück. Mit grosser Freude darf der Vorstand seinen Nachfolger vorschlagen. Ruedi Tanner stellt sich am 22. Oktober 2019 im Aura Zürich als neuer Präsident zur Wahl. Erfahren Sie mehr über Ruedi Tanner und seine Motivation Präsident der Maklerkammer zu werden.

Seit wann sind Sie Mitglied der Schweizerischen Maklerkammer?

Tanner: Wirz Tanner Immobilien ist seit 1. November 2005 Mitglied. 

Warum sind Sie bei der Maklerkammer dabei?

Tanner: Ursprünglich war es wohl der Netzwerkgedanke und das Interesse am Informationsaustausch. Heute schätzen unserer Mitarbeitenden vor allem das Näherbringen von Themen, die uns erlauben, unseren Beruf zukünftig noch besser profilieren zu können. Als mittelgrosse Firma ist es zudem auch eine Frage der Haltung und der Bekenntnis zu unserem Berufsverband, deshalb bilden auch wir Lernende aus!

Wodurch unterscheidet sich ein SMK-Makler von den übrigen Anbietern?

Tanner: Der SMK-Makler ist keine Eintagsfliege, verfügt über eine jahrelange Erfahrung mit entsprechender Ausbildung und muss einen regelmässigen Umsatz erzielen, der ihm erlaubt sich weiter zu entwickeln und sich auf dem Markt zu behaupten. Zudem hält er sich an die Standesregeln des Verbandes und der Kammer.

Liegenschaften erzählen Geschichten von Menschen und ihrem Leben.
Räume zu hinterfragen bedeutet, sich mit dem Leben zu befassen.Ruedi Tanner, Wirz Tanner Immobilien AG

Welches sind die Gründe Präsident der SMK zu werden?

Tanner: Mitte Fünfzig ist es an der Zeit, sich mit der Endlichkeit des Berufslebens auseinanderzusetzen; entweder entscheidest du dich für einen Rückzug in Raten zugunsten von Freizeit oder Engagement in Kultur und Gesellschaft oder du stellst dich nochmals neuen Herausforderungen. Diese müssen aber authentisch und glaubhaft sein, sonst bringen sie niemanden etwas. Das Präsidium der SMK zähle ich dazu, denn Entwicklung basiert auf dem Austausch, insbesondere zwischen den Generationen und hier sehe ich den Impact für alle, die mitmachen wollen!

In den letzten Jahren hat sich die Maklerkammer stark weiterentwickelt. Was soll unter Ihrer Präsidentschaft anders werden?

Tanner: Die starke Etablierung beruht auf einem Bedürfnis der Branche und der Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Dies wurde durch die hervorragende Arbeit meiner beiden Vorgänger und ihren Teams erreicht und sollte in verlässlicher Partnerschaft weitergeführt werden. Dennoch; für eine breitere öffentliche Verankerung, einhergehend mit einer glaubhaften Qualitätssicherung, müssen wir uns in Zukunft sicher noch weiter anstrengen. Dass dabei mehr in Berndeutsch kommuniziert wird, ist sicher kein Nachteil und kann uns zudem das Tor zur Westschweiz öffnen helfen!

Wo wollen Sie Schwerpunkte setzen?

Tanner: Der Austausch unter den Mitliedern der Kammer und eine Serviceleistung, die auch die Basis erreicht, steht nach wie vor im Zentrum – dabei gilt Qualität kommt vor Quantität! Das Urteil über unseren Berufstand fällt in der Öffentlichkeit nach wie vor schlecht aus und geht hin bis zur Meinung, dass unser Beruf in Zukunft eh «online» abgelöst wird. Übernehmen wir aber vermehrt die Rolle des Lebensraumvermittlers und legen hier ein authentisches und faires Werteset zugrunde, beweisen wir das Gegenteil und bieten somit unseren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert. Die Digitalisierung bietet uns diese Chance, nutzen wir sie! Die diesjährige Makler-Convention mit dem Titel «Ich schau dir in die Augen» setzt ein erstes Ausrufezeichen, wir freuen uns!

Portrait Ruedi Tanner

Maklerkammer neu Partner der Zeitschrift «Persönlich»

Die Schweizerische Maklerkammer geht eine Partnerschaft mit «persönlich» ein. In den nächsten
«persönlich»-Ausgaben ist jeweils ein Beitrag spannenden Themen und kritischen Betrachtungen rund
um den Schweizer Immobilienmarkt und den Maklerberuf gewidmet.

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Real Estate Symposium 2019

12. März 2019 Kultur- und Kongresszentrum TRAFO, Baden
Megatrends in der Immobilienwirtschaft – Werte im Wandel

Nach Jahren eines kontinuierlichen Aufschwungs wird die Frage drängender, wie lange der Boom noch anhält. Zunehmende weltpolitische Unsicherheiten, der Handelsstreit mit den USA, eine hohe internationale Verschuldung – das alles droht, die Wirtschaft negativ zu beeinflussen. Doch trotz der schwarzen Wolken am Horizont geht es der Immobilienwirtschaft weiterhin gut.

Alle Player in der Immobilienwirtschaft sind sich bewusst, dass die gesamtwirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, neue Technologien und der digitale Wandel Veränderungen innerhalb der Branche mit sich bringen werden.

Der Wandel birgt Risiken und Chancen. Eine Veränderung kann für ein Unternehmen ein Risiko bedeuten, wenn sich der Markt umgestaltet und sich die ursprünglich bewährten Prozesse mit den neuen Herausforderungen nicht mehr kompatibel zeigen. Doch Wandel bringt auch viele Chancen und Möglichkeiten für Innovationen.

Das diesjährige Real Estate Symposium zeigt praxisnah, welchen Trends die Branche Rechnung tragen sollte und welche Innovationen nachhaltig Erfolg versprechen.

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Rückblick zum 1. Schweizer Maklertag

Mit der Lancierung des 1. Schweizer Maklertages setzte die Maklerkammer einen weiteren Meilenstein in ihrer Geschichte. Am 23. Oktober konnte Herbert Stoop, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer über 220 Gäste im Zürcher Aura begrüssen. Sechs hochkarätige Persönlichkeiten referierten zum Tagungsmotto «Umbruch im Schweizer Immobilien-Markt».

Der diesjährige Maklertag war ein Erfolg auf der ganzen Linie. Die über 220 Teilnehmenden waren von der Qualität der Referenten, von der Auseinandersetzung mit dem Thema «Umbruch» und auch von der Organisation hell begeistert. Ein besonderes Highlight bildete das Referat des Überraschungsgastes Hannes Schmid. Der weltbekannte Fotograf, Künstler und Erfinder des Marlboro-Man steckt seit bald sechs Jahren seine ganze Kraft in sein Hilfsprojekt «Smiling Gecko» in Kambodscha. Ausserhalb der Slums von Phnom Penh hat er eine Farm aufgebaut, auf der Hunderte Kambodschaner Gemüse anbauen und Nutztiere züchten: die Smiling-Gecko-Farm. Mit seiner visionären Überzeugung, seiner unbändigen Tatkraft und seinen Macher-Qualitäten hat der 72-jährige «Nimmermüde» mehr erreicht als viele teure Hilfsprogramme. Diese Ansicht vertraten auch die Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie waren vom Vortrag dermassen ergriffen, dass sie Hannes Schmid spontan mit einer Standing Ovation dankten.

Referate und Fotos
Möchten Sie ein Haus kaufen Die Schweizerische Maklerkammer ist Ihr kompetenter Partner.

Möchten Sie ein Haus kaufen? Die Schweizerische Maklerkammer ist Ihr kompetenter Partner.

Kontaktieren für den Hauskauf einen Makler

Die Suche nach einem neuen Eigenheim ist mit vielen Hindernissen verbunden. Wenn Sie privat nach Immobilien suchen, werden Sie kaum Objekte finden, die Ihren Vorstellungen entsprechen, da die Angaben der Verkäufer immer sehr vage sind. Meist sind unzählige Besichtigungstermine nötig, bis Sie ein Haus finden, das Ihre Anforderungen erfüllt. Weshalb also nicht die Unterstützung der Schweizerischen Maklerkammer nutzen? Hier helfen Ihnen renommierte Makler bei Ihrer Suche nach dem perfekten Haus.

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Immobilien verkaufen zum besten Wert – mit der Schweizerischen Maklerkammer.

Immobilien verkaufen zum besten Wert – mit der Schweizerischen Maklerkammer.

Erzielen Sie beim Immobilien-Verkauf Höchstpreise

Immobilien sind derzeit äusserst wertvoll und Experten gehen davon aus, dass die Preise in nächster Zeit nicht sinken. Nutzen Sie die aktuelle Lage für Ihre Zwecke. Der Zeitpunkt ist günstig: Beinahe alle Objekte lassen sich gegenwärtig gut verkaufen. Dennoch sollten Sie nicht auf eigene Faust agieren. Mit der Hilfe eines Maklers der Schweizerischen Maklerkammer erzielen Sie mit Ihren Immobilien einen besseren Preis.

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Immobilienmaklern

Keine Bargeldtransaktionen!

Transparency International Schweiz hat eine Studie zu angeblichen Schlupflöchern für Geldwäscherei am Schweizer Immobiliensektor veröffentlicht. Darin werden zahlreiche Forderungen im Zusammenhang mit Immobilientransaktionen – namentlich die Unterstellung von Notaren, Immobilienmaklern und Anwälten unter das Geldwäschereigesetz – gestellt, ohne Fakten zum Ausmass zu liefern.

Die Maklerkammer empfiehlt seinen Mitgliedern, keine Bargelder im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften entgegenzunehmen oder Geschäfte mit Bargeldtransaktionen zu vermitteln. Die professionelle Immobilienwirtschaft hält diese Richtlinie ein. Durch die Transaktion via Finanzintermediäre wird die Geldwäscherei wirkungsvoll verhindert. Eine Verschärfung der Gesetzgebung, die Immobilientransaktionen massgeblich verteuert, ist nicht erforderlich. Vielmehr schadet sie den Eigenheimbesitzern, der Wirtschaft und den Mietern.

Immo-Barometer 2017

Die «Neue Zürcher Zeitung» führt seit Jahren, zusammen mit ‘Wüest Partner’ eine Studie zur Wohnsituation in der Schweiz, genannt «Immo-Barometer» durch. Diese analysiert, worauf es den Leuten bei der Wohnungssuche mehrheitlich ankommt und welche Faktoren für die Wohnzufriedenheit in der Schweiz ausschlaggebend sind. Die aktuelle Studie können Sie hier bestellen.

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Schweizerische Maklerkammer distanziert sich von «Homegate»

Homegate, das zum Tamedia-Konzern gehörende Online-Portal, steigt neu in die Vermittlung von Immobilien-Maklern ein und verlangt von diesen eine Entschädigung von 30%. Die Schweizerische Maklerkammer, welche die Interessen von über 70 geprüften Qualitätsmaklern vertritt, distanziert sich von dieser Art von Dienstleistung.

Sowohl der Immobilien- als auch der Medienmarkt sind hart umkämpft. Die zunehmende Digitalisierung ruft nach neuen Vermarktungsmodellen und Einnahmequellen. Auf diesem Hintergrund hat das Online-Portal «Homegate» eine neue Dienstleistung entwickelt. Künftig will sie sowohl an der Publikation von Immobilien-Objekten Geld verdienen als auch an der Vermittlung von Maklern.

Die Schweizerische Maklerkammer erkennt an diesem Geschäftsmodell weder einen Mehrwert für den Immobilienverkäufer noch für die Maklerfirmen. Der Kritikpunkt: Von Homegate werden nur Maklerfirmen empfohlen, die bereit sind, 30% des Maklerhonorars an das Online-Portal abzugeben. Darüber hinaus sind keine qualitativen Empfehlungskriterien erkennbar.

«Homegate stärkt die Makler». Diese Anpreisung ist nach Ansicht von Herbert Stoop, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, nichts mehr als ein trojanisches Pferd. «In Wirklichkeit erklärt sich Homegate zum Konkurrenten der Immobilienwirtschaft», meint er. Die Maklerkammer prüfe deshalb, ob eine verstärkte Kooperation mit anderen Online-Plattformen sinnvoll sei.

Bereits vor drei Jahren hat die Maklerkammer für ein ähnliches Modell eine Zusammenarbeit mit dem Vergleichsdienst Comparis abgelehnt.