Qualitäts-Maklerinnen und -Makler gewinnen Vorsprung

Ruedi Tanner auf HZ online über die anhaltende Bedeutung von Makler-Services im Zusammenspiel mit der Digitalisierung

Die Digitalisierung bestimmt die Dynamik in der Immobilienbranche. Qualitäts-Maklerinnen und -Makler verzahnen die Möglichkeiten der Digitalisierung mit den traditionellen Makler-Services. Und gewinnen so Vorsprung gegenüber neuen Online-Angeboten, die im Markt wuchern. „Unser Service bleibt auch in Zukunft gefragt“, sagt Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, in der Online-Ausgabe der Handelszeitung. „Wir müssen uns aber klarer positionieren.“ Eine seriöse Immobilienvermarktung lässt sich konsequent an ihrer Qualität messen. Und diese wiederum definiert sich über ihre Beratungskompetenz. Eine Beratungskompetenz, von der sowohl die Verkäuferschaft als auch die Käuferschaft profitieren kann. Zertifizierte Berufsleute hätten ein breites Beziehungsnetz und viel Know-how, da könnten die neuen Internetanbieter nicht mithalten, so Ruedi Tanner auf HZ online.

Immobilien sind das beste Gegenmittel gegen die Geldentwertung durch Inflation

Ruedi Tanner im Blick über Überlegungen, die Hausverkäufer im aktuellen Umfeld machen sollten.

 

Die Immobilienpreise sind so hoch wie nie zuvor. Davon profitieren vor allem jene, die aktuell Wohneigentum verkaufen. Worauf müssen Eigentümer dabei achten? „Ein Hausverkauf verlangt in jedem Fall eine ausgewiesene Vermarktungs- und Verkaufsexpertise“, sagt Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer. Und wie sollen Hausverkäufer den Gewinn investieren? „Ganz klar: wieder in Immobilien! Gerade auch aufgrund der steigenden Inflation“, sagt Ruedi Tanner. „Immobilien sind als Realwert noch immer das beste Gegenmittel gegen die Geldentwertung durch Inflation.“

Vermarktungs- oder Vermittlungsmaklerei: Doppelvertretung ausgeschlossen!

Gastbeitrag von Ruedi Tanner für Immobilia

Die Interessen von Anbietern und Erwerbern von Immobilien könnten gegensätzlicher nicht sein. Hier der Verkäufer, der einen möglichst hohen Preis für seine Immobilie zu erhalten versucht, dort der Käufer, der sein Wunschobjekt zu einem möglichst günstigen Preis erwerben will. Für beide lohnt es sich, auf die Expertise von ausgewiesenen Maklerinnen und Makler zurückzugreifen. Qualitäts-Immobilienmakler werden alles daran setzen, frei von Interessenskonflikten zu arbeiten. Eine Doppelvertretung ist ausgeschlossen! Darum Achtung vor neuen, unseriösen Vermarktungsanbietern, die mit ihren Versprechen Interessenskonflikte in Kauf nehmen. Das ist unprofessionell. Und zum Schaden der Kunden.

"...davon sind wir – faktisch, politisch und wirtschaftlich – noch ziemlich weit entfernt"

Ruedi Tanner im Immobilien-Interview mit Handelszeitung online

Die Unsicherheiten im Immobilienmarkt nimmt zu. „Droht der Immobilienmarkt in Schieflage zu geraten, wenn die Zinsen rasch steigen?“, lautet die Frage an Experte Ruedi Tanner. Dieser sagt: „Es ist weniger das Tempo ausschlaggebend, als vielmehr das Ausmass des Anstieges. Klar ist: Sollten 5 Prozent und mehr wieder Normalität werden bei den Hypothekarzinsen, wird das einen Einfluss auf den Immobilienmarkt haben. Aber davon sind wir – faktisch, politisch und wirtschaftlich – noch ziemlich weit entfernt. Und wir dürfen einen allfälligen Zinsanstieg nicht ohne Bewertung der steigenden Inflation betrachten. Immobilien sind als Realwert noch immer mit das beste Gegenmittel gegen die Geldentwertung durch Inflation. Und bleiben dadurch weiter begehrt.“

"Der Zeitpunkt für einen Verkauf könnte jetzt nicht besser sein"

Ruedi Tanner im grossen Marktüberblick der Handelszeitung

Die Immobilienpreise könnten aufgrund der vielen Unsicherheiten ins Schleudern geraten. Jetzt verkaufen? „Der Zeitpunkt für einen Verkauf könnte jetzt nicht besser sein“, sagt Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, im grossen Marktüberblick der Handelszeitung. Gleichzeitig warnt er vor Übertreibungen. Und vor dem Verkauf in Eigenregie oder gar über Gratismakler. „Niemand arbeitet gratis. Bei irgendjemanden holen sich die Makler ihre Provision. Es ist fraglich, ob diese Makler ein Interesse daran haben, einen guten Preis für den Verkäufer herauszuholen, wenn sie von der Verkäuferin eine Provision erhalten.“ Er rät darum, für die Immobilienvermarktung unbedingt auf die Expertise von zertifizierten Qualitätsmaklerinnen und Qualitätsmaklern zurückzugreifen, damit die Interessen der Verkäuferschaft professionell und konsequent vertreten werden.

Mit dem neuen Spot «Immobilienprofis tun alles für ihre Kunden» bedankt sich Homegate bei seinen Business-KundInnen, indem es die Vielseitigkeit ihrer Arbeit aufzeigt. Gleichzeitig kündigt Homegate mit einem Branchenverzeichnis, einem Agenturprofil und einer Experten-Visitenkarte neue Lösungen an, um Immobilienprofis zukünftig noch besser rund um Ihre Akquise unterstützen zu können.

Homegate sagt mit einem neuen Spot allen Immobilienprofis danke

Dabei meistern Immobilien-VermarkterInnen nicht nur die unglaublich vielseitigen Job-Anforderungen mit Bravour, sondern sie vereinen gleich mehrere Berufe in einem. Alles mit dem Ziel, das Miet- oder Kaufobjekt effizient zu vermarkten und ihre KundInnen in allen Belangen glücklich zu machen. «Um die Arbeit der Immobilienprofis zu würdigen, lanciert Homegate den Spot «Immobilienprofis tun alles für ihre Kunden».

Mit einem Augenzwinkern möchten wir damit auf genau diese Vielseitigkeit des VermarkterInnen-Berufs aufmerksam machen und uns bei unseren professionellen Kundinnen und Kunden bedanken», sagt Jasna Smojvir, Head of Customer Marketing bei Homegate. Gleichzeitig möchte Homegate seinen privaten NutzerIinnen die möglichen Vorzüge und die Kompetenz einer Immobilien-VermarkterIn für die nächste Vermietung oder den nächsten Verkauf aufzeigen.

Homegate möchte aber auch von den Immobilien-VermarkterIinnen direkt erfahren, wie sie sich auf Homegate noch besser positionieren können und ob es noch wünschenswerte Funktionen gibt. Zu gewinnen gibt es dafür einen von fünf personalisierte Spots mit dem Firmen-Logo. Apropos personalisiert: Im Abspann des Spots zum Ende Übersichtsseite findet sich für alle Business-Kundinnen und -Kunden von Homegate eine zusätzliche Überraschung – ergänzt mit einigen amüsanten Outtakes und Making-of Aufnahmen.

„Ausgewiesene Makler-Kompetenz und höchste Beratungsqualität sind heute schon die zentralen Faktoren in der Immobilienvermarktung. Nur Maklerinnen und Makler, die sich an einem strengen Qualitätsmanagement orientieren, über wirkliche Fach-Expertise verfügen und damit ein klares Leistungsprofil zeigen, können ihren Kundinnen  und Kunden in Zukunft Mehrwerte bieten. Mehrwerte: Genau danach verlangen Kundinnen und Kunden im hart umkämpften Immobilienmarkt.“

Ruedi Tanner, Präsident Schweizerische Maklerkammer

 

Schuster, bleib bei Deinen Leisten

Ruedi Tanner in Immobilia über die Risiken beim Immobilienverkauf in Eigenregie

Die Immobilie in Eigenregie verkaufen und damit die Verkaufsprovision einsparen: Vermehrt sehen Eigenheimbesitzer darin eine attraktive Option. Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, rät in seinem Gastbeitrag für Immobilia deutlichen davon ab: „Mit dem Vorpreschen in Eigenregie begeben sich Selbstvermarkter in die Jagdreviere von wenig seriösen Intermediären und machen sich gerade bei ausbleibendem Erfolg zu idealen Zielscheiben. Enttäuschungen sind so vorprogrammiert.“

Kreativität ist gefragt

Dieter Mader im Zürcher Unterländer mit Tipps für Immobiliensuchende

Suchen Sie nicht nur über Online-Abos, sondern aktivieren Sie auch das persönliche Netzwerk, und lassen Sie sich bei ausgewiesenen Qualitätsmaklerinnen und -maklern auf Wartelisten setzen: Das rät Dieter Mader, Vorstandsmitglied der Schweizerischen Maklerkammer, im Zürcher Unterländer allen, die aktuell eine Immobilie suchen. Der Markt gerade in den begehrten Regionen der Schweiz ist sehr ausgetrocknet, die Preise steigen unaufhaltsam. Doch Geduld kann weiterhin Erfolg bringen.

Am 02. März 2022 treffen wir uns im Hotel Marriott in Zürich. An unserem Fachseminar wollen wir Ihnen in sechs kurzen Sequenzen spannende gebäudetechnische Themen rund um Ihre Maklertätigkeit aufzeigen. Fünf Fachleute stellen Ihnen aktuelle Trends und Techniken vor und erweitern damit Ihr Wissen im Bereich der Gebäudetechnik. Das detaillierte Programm mit den Referenten finden Sie auf unserer Homepage. Diesen spannenden und arbeitsintensiven Tag bietet die Maklerkammer zum Spezialpreis von CHF 250.– inkl. Mittagessen an (ohne SMK–Mitgliedschaft: CHF 400.–). Die Platzzahl ist beschränkt. Deshalb heisst es: first come, first serve.

Ein grosses Dankeschön an unsere Sponsoren:

Luise Deiters, Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement, Reto Föllmi, Professor am Schweizerischen Institut für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung der Universität St. Gallen, und Tim Grotjahn, Real Estate Strategist, werden beim SVIT Real Estate Symposium vom 16. März 2022 in Zürich zusammen mit den Teilnehmenden die Zukunft neu denken. Melden Sie sich jetzt an! Zuvor schon stehen die Referentin und die Referenten im Interview Red und Antwort.

Unbedingt Gesamtrechnung machen

Warum eine professionelle Immobilienvermarktung wichtig ist: Die NZZ befragt Ruedi Tanner

Die NZZ weist Verkäuferinnen und Verkäufer von geerbten Immobilien darauf hin, beim Entscheid für eine professionelle Unterstützung in der Vermarktung die Gesamtrechnung anzustellen. Denn mit dem Beizug einer qualifizierten Maklerin oder eines qualifizierten Maklers kann der Verkaufspreis erhöht werden. Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, gibt im Artikel der NZZ wichtige Tipps.

Immobilienverkauf in Eigenregie birgt Risiken

Ruedi Tanner in der NZZ am Sonntag über die Bedeutung von qualifizierten Maklern

„Die derzeitige Hysterie in gewissen Marktgebieten der Schweiz verleitet dazu, irrationale Preisvorstellungen zu entwickeln“, sagt Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, in der NZZ am Sonntag.  Und warnt Private zugleich vor einem Immobilienverkauf in Eigenregie. „Es besteht das Risiko, dass kein zufriedenstellendes Resultat erzielt werden kann. Und so das Angebot am Markt kaputtgemacht gemacht wird.“

Studie der Zürcher Kantonalbank

 

Eine Analyse der Zürcher Kantonalbank zeigt, dass insbesondere die grossen Makler ihr Angebot auf externen Portalen reduziert haben. Gleichzeitig bleibt die Zahl der veräusserten Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen auf hohem Niveau, und der Trend der letzten Quartale zeigt klar nach oben. Die ZKB erkennt in ihrer Studie, dass Maklerinnen und Makler vermehrt ihre Angebote auf der eigenen Website aufschalten oder Interessenten in ihrem Netzwerk und aus ihren Kundendateien direkt ansprechen. Wenn Maklerinnen und Makler die Objekte selber vermarkten, gelangen sie an interessante Daten und sparen sich die Gebühren für die Inserate. Und sie vermeiden auch die Flut von Anfragen, die eine Annonce auf den Portalen auslösen kann. Zudem kommt die ZKB zum Schluss: Die Dienste der Maklerinnen und Makler bleiben weiterhin gefragt. Auch, weil sich viele Eigentümerinnen und Eigentümer bessere Chancen auf einen guten Preis ausrechnen, wenn sie den Verkauf ihrer Immobilie den Profis überlassen.

Fachmagazin Immobilia berichtet in Wort und Bild

Die Makler-Convention der Schweizerischen Maklerkammer ist eine wichtige Netzwerk- und Informationsplattform. Die Mitglieder nutzten die Möglichkeiten zum Austausch und das Angebot an spannenden Referaten äusserst zahlreich. Das bedeutende Stelldichein der Immobilienbranche stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wachstum – Glücksrad oder Hamsterrad?“. Was braucht es für Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit? Dieser Frage sind die renommierten Referentinnen und Referenten Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaft, Karin Frick, Head Think Tank beim Gottlieb Duttweiler Institut GDI und Katja Gentinetta, politische Philosophin, profund und aus verschiedenen Blickwinkeln nachgegangen. Moderiert wurde die Makler-Convention 2021 von Sonja Hasler. Das Fachmagazin Immobilia hat ausführlich über die Makler-Convention 2021 berichtet.

An ihrer Generalversammlung konnte die Schweizerische Maklerkammer (SMK) einen neuerlichen Zuwachs der Mitgliederzahl und damit einen anhaltenden Ausbau des Marktanteils und der Marktführerschaft in der Schweiz vermelden. „Der kontinuierliche Anstieg der Mitgliederzahl bestätigt, dass die mit unserem Label verbundenen strengen Qualitätskriterien als deutlicher Mehrwert im Markt erkannt werden“, sagt Präsident Ruedi Tanner. „Unsere Mitglieder garantieren ihren Kunden Qualität, Kompetenz, Vertrauen, Transparenz und schliessen Interessenskonflikte konsequent aus.“

Preisbrecher (ent)täuschen die Kunden

Ruedi Tanner mit Gastkommentar in der Handelszeitung

In seinem Gastkommentar für die Handelszeitung schreibt Ruedi Tanner, dass Preisbrecher in der Immobilienvermarktung in der Beratung der Kunden grosse Abstriche machen, was nicht selten enttäuschende Resultate und enttäuschte Kunden mit sich bringe. Die Qualität einer qualifizierten Maklerin und eines qualifizierten Maklers hingegen definiere sich gerade über die ausgewiesene Beratungskompetenz.

5 Fragen an Katja Gentinetta

1. Bringt uns als Gesellschaft Wachstum weiter?

Wachstum bedeutet nicht einfach, zu viel und Unnötiges zu konsumieren. Wachstum ist Forschung, Entwicklung, Innovation – zum Beispiel in umweltschonendere Technologien.

2. Gibt es eine Alternative zu Wachstum, um Wohlstand zu ermöglichen?

Um insbesondere ärmeren Menschen einen höheren Lebensstandard zu ermöglichen, gibt es keine Alternativen. Wer schon alles hat, kann gerne Verzicht üben, so wie es ihm oder ihr behagt.

 3. Covid hat uns unsere Verwundbarkeit vor Augen geführt: Werden wir diese Verwundbarkeit ernst nehmen oder baldmöglichst wieder verdrängen?

Unverwundbar ist nur, wer sich einschliesst und abkapselt. Covid hat uns vor allem vor Augen geführt, dass wir nicht nur in Alternativen denken, sondern auch handeln können. Wenn wir diese Erfahrung mitnehmen, sind wir für spätere Krisen besser gewappnet.

4. Die Bedeutung des Staates ist in der Krise gewachsen. Und damit auch seine Verantwortung für das Individuum?

In der Krise hat der Staat eine seiner Kernaufgaben wahrnehmen müssen: den Schutz der Bevölkerung, auf der Basis einer zu Beginn vor allem unzulänglichen Faktenlage und unter Abwägung schwieriger Zielkonflikte. Er hat das m.E. sehr gut gemeistert. Nun ist es an der Zeit, dass er sich wieder zurückzieht aus jenen Bereichen, die auch ohne ihn funktionieren. Das bedeutet aber auch, dass die Individuen ihre Verantwortung für sich und für die Gesellschaft wieder selbst wahrnehmen.

5. Was wird die Arbeitswelt von morgen von uns verlangen?

Eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – die dann zu bewältigen sind, wenn wir ein klares Ziel vor Augen haben. Kein Bereich hat einen so starken Hebel wie die Wirtschaft, die Welt in der nachhaltigen Entwicklung zu stärken. Dazu kann jede und jeder an ihrem Arbeitsplatz etwas beitragen.

5 Fragen an Sonja Hasler

1. Sie haben neben Germanistik auch Theologie und Psychologie studiert. Ist der theologische Blick auf das Hamsterrad ein anderer als der psychologische?
In meinen Augen nicht. Ich glaube, dass wir Menschen erfüllt und glücklich sind, wenn wir unsere Leidenschaften und  Begabungen selbstbestimmt ausleben können. Wenn unser Leben Sinn macht. Das Hamsterrad widerspricht dem, da  strampeln wir nur wie wild und kommen doch nicht vorwärts. Stehenbleiben und die Sinnfrage stellen, helfen, das ist aber nicht immer ganz einfach.

2. Ihr ganz persönliches Rezept, dem Hamsterrad zu entfliehen?
Gar nicht erst hineingeraten! Wenn es doch passiert, suche ich mir kleine Auszeiten im Alltag: Ich gehe in den Zoo und schaue den Elefanten beim Fressen zu, mache eine Bergtour und schaue in die Weite oder telefoniere mit einer Bekannten, die bald 103jährig wird. Das relativiert Vieles.

3. Und Ihr Tipp, worauf man beim Glücksrad setzen soll?
Auf das Prinzip Hoffnung! Ich bin übrigens eine Gamblernatur nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

4. Betrachten Sie Ihr Daheim seit Homeoffice mit anderen Augen?
Nein. Ich hatte das Glück, dass ich während der ganzen Corona-Zeit für meinen Job beim Radio physisch im Studio präsent sein konnte und mit meinen KollegInnen für aktuelle Sendungen immer direkten Kontakt haben konnte. In der Beziehung hat sich für mich nicht viel verändert.

5. Hat Ihnen die Pandemie eher die Grenzen des Wachstums aufgezeigt oder eher die Notwendigkeit?
Eine grosse, komplexe Frage. Ich glaube, dass uns die Pandemie gezeigt hat, dass ein gutes Leben nicht mit einem ständigen Mehr an Gütern zu tun hat. Wir haben nur begrenzte Bedürfnisse: nach Wohnung, Selbstbestimmung, Sicherheit, Anerkennung und Liebe. Ewiges Wachstum kann es in einer endlichen Welt nicht geben. Das zeigt uns auch die drohende  Klimakatastrophe. Eine nachhaltige Wirtschaft nach dem Motto «mehr Qualität als Quantität» ist deshalb in meinen Augen  das Gebot der Stunde.

5 Fragen an Karin Frick

1. Brauchen wir Menschen Wachstum, um vorwärts zu kommen?
Ja und nein. Körperliches Wachstum ist begrenzt, doch mentales Wachstum ist unbegrenzt. In einer Welt mit limitierten Ressourcen ist kein unbegrenztes materielles Wachstum möglich. Es geht heute aber nicht darum stehen zu bleiben, sondern darum, dass wir mental über uns hinauswachsen und lernen, wie man aus weniger mehr machen kann.

2. Für viele hängt das Glück von einem eigenen Wohnheim ab. Und doch wird dieses Ziel aufgrund der steigenden Immobilienpreise immer schwieriger zu erreichen. Welche Alternativen Wohnformen machen auch glücklich?
Ob jemand glücklich ist oder nicht, wird gemäss der Glückforschung vereinfacht durch folgende drei Determinanten bestimmt, wie Carol Graham in ihrem Buch The Determinants of Happiness around the World festgestellt hat: Gene (50%), Verhalten (40%), Gedanken, Aktivitäten und Lebensumstände (10%) wie Einkommen, sozialer Status, Partnerschaft, Zugang zu intakter Natur. Wenn die Grundbedürfnisse einmal gedeckt sind, hängt das persönliche Glück mehr davon ab, mit wem wir zusammenwohnen als davon, auf wieviel Quadratmetern wir wohnen und ob man die Wohnung mietet oder besitzt. Wohneigentum vermittelt wohl insgesamt mehr Sicherheitsgefühle als Glücksgefühle.

3. Wie werden sich die Ansprüche an die Wohnformen in den nächsten Jahren verändern und welche Treiber machen Sie dafür aus?
Das Einkommen und Vermögen der Mittelschicht stagniert in den wohlhabenden Ländern, und das macht die Ansprüche notgedrungen bescheidener. Online-Shopping, Home-Office und der wachsende Anteil der Leute im Rentenalter führen dazu, dass die Distanz zwischen Wohnort, Arbeitsort und Einkaufsort unwichtiger wird bei der Standortwahl.

4. Wie verändern sich die Arbeitsformen und damit die Bedürfnisse an Büro- und Gewerbeimmobilien?
Es zeichnet sich ab, dass das Home-Office zur neuen Normalität nach der Pandemie gehört. In den nächsten Jahren werden Mischformen dominieren, wo die Leute teilweise daheim und teilweise im Büro arbeiten. Wenn dies so bleibt, wird es weniger zentrale Bürofläche und mehr Wohnfläche brauchen. Die leer werdenden Büroflächen könnten vermehrt wieder zu Produktionsstätten werden – beispielsweise für Indoor-Farming oder 3D-Druck.

5. Stadt- oder Landflucht? Wird der Graben zwischen Stadt und Land in Zukunft grösser oder kleiner?
Der Graben wird eher kleiner, weil die Städte – in Europa – «verländlichen» und Stadtquartiere zu quasi Dörfern werden wollen, wo man auf der Strasse spielen kann, die Nachbarn sich kennen und gegenseitig helfen, man auf Dachterrassen gemeinsam Kräuter und Gemüse pflanzt und unabhängige kleine Bäckereien oder MicroBrauereien lokale Spezialitäten  produzieren.

5 Fragen an Mathias Binswanger

1. „Wachstum – Glücksrad oder Hamsterrad?“ Das ist doch gar keine Frage. Wachstum ist die Basis unseres Glücks, oder nicht?
Leider nicht. In hochentwickelten Ländern wie der Schweiz führt Wirtschaftswachstum nicht mehr dazu, dass die Menschen im Durchschnitt glücklicher oder zufriedener werden.

2. Wirtschaftliches Wachstum wird immer schwieriger. Täuscht dieser Eindruck?
Der Eindruck täuscht nicht. Wenn die Menschen eigentlich schon alles haben, was sie brauchen, wird es schwieriger, das Wachstum des Konsums aufrecht zu erhalten. Es müssen ständig neue Bedürfnisse kreiert werden. Wir leben heute nicht mehr in einer Bedürfnisdeckungswirtschaft, sondern in einer Bedürfnisweckungswirtschaft.

3. Im Immobilienbereich steigen in jedem Fall die Preise immer weiter. Wie lange noch?
Das ist schwer zu sagen. Aber die Inflation hat sich schon seit längerer Zeit auf den Immobilienmarkt verlagert, wo die Preise in bestimmten Gegenden bereits überhöht sind.

4. Was raten Sie der Immobilienwirtschaft: Welche Chance muss sie jetzt nützen?
Solange die Zinsen tief bleiben, wird sich die Situation auf dem Immobilienmarkt nur wenig ändern. Wenn aber die Zinsen wieder zu steigen beginnen, muss man auf Preiskorrekturen nach unten gefasst sein.

5. Fühlen Sie sich selber manchmal auch in einem Hamsterrad?
Durch Befolgung der 10 Ratschläge am Ende meines Buches «Die Tretmühlen des Glücks» konnte ich das Hamsterrad inzwischen verlassen…

Als hätte es noch eines Beweises dafür bedurft, dass die Dynamik in der Immobilienwirtschaft enorm ist: Die Online-Marktplätze von TX Group und Ringier sowie die Mobiliar werden in einem Joint Venture zusammengelegt, für uns vor allem von Bedeutung das Zusammengehen von Homegate und ImmoScout24. Was daraus entsteht, nennt sich eines der grössten Digitalunternehmen der Schweiz. Und bedeutet: ein den Schweizer Markt beherrschender Koloss.

In kaum einer anderen Branche wird versucht, über neue technologische Möglichkeiten das Zusammenspiel von Anbietern, Intermediären und Konsumenten zu verändern wie in der Immobilienbranche. Mit der eigentlichen Absicht, ein Cross-selling-Modell zu etablieren, das die Kunden als Produkteabnehmer behandelt, sie als „User“ abfertigt, sie auf eine „Customer Journey“ schickt und durch eine „Customer Experience“ pilotiert.

Lassen wir uns also vom entstehenden Plattform-Marktriesen nicht einschüchtern. Wir wissen: Geschäfte werden da abgeschlossen, wo sich die Zielgruppen aufhalten. Das gilt auch in der Immobilienwirtschaft. Darum haben das Internet und die Digitalisierung in der Vermarktung von Immobilien kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Dieser Entwicklung verwehren wir uns keineswegs, wir gehen sie aktiv mit.

Doch an den Grundsätzen der Vermarktung ändert die Digitalisierung wenig. Noch immer steht am Anfang und am Ende der Mensch – nämlich der Verkäufer und der Käufer. Deswegen bleiben auch diese zwei Faktoren in der Immobilienvermarktung zentral: Vertrauen und Qualität.

Denn auf lange Sicht geht es dem Menschen immer um Vertrauen und Qualität. Die Verpackung muss selbstverständlich zeitgemäss – also auch digital – sein. Doch entscheidend in der Vermarktung ist die eigentliche Substanz, die Kompetenz. Das Einhalten von Qualitätsstandards bringt ein seriöses, integres Arbeiten mit sich, zugunsten von Verkäufern und Käufern. Aber auch zugunsten von uns qualifizierten Maklerinnen und des Maklern selber. Denn Qualität führt für uns zu Referenzen und entsprechenden Referenzobjekten.

Daran wird sich auf lange, nachhaltige Sicht auch nichts ändern. Zumal auf „Customer Journeys“ erfahrungsgemäss jeweils viele Kunden enttäuscht zurückbleiben.

Als qualifizierte Maklerinnen und Makler hingegen setzen wir uns konsequent für die Interessen unserer Kunden ein. Mit unserem absoluten Qualitätsanspruch sind wir zuverlässige Begleiter und unabhängige Problemlöser mit individuell massgeschneiderten Angeboten. Wir verstehen die Bedürfnisse unserer Kunden und kennen zugleich die Ansprüche im Markt. Die Qualitätsgarantie ist für uns ausgewiesene Maklerinnen und Makler ein zentraler Faktor unserer profilierten Positionierung. Und damit – auch künftig – matchentscheidend.

„Fix nicht mehr im Markt“

Claude Ginesta im Real Estate Report über das Scheitern von Fixpreismodellen

Der Real Estate Report befragt im Interview Claude Ginesta, Vizepräsident der Schweizerischen Maklerkammer, zu den Geschäftsgebaren von Fixpreisanbietern in der Immobilienvermarktung. Dieser sagt: „Spannend ist, dass Fixpreismodelle in den meisten Teilen der Welt schon gescheitert sind. Auch in der Schweiz gibt es bereits einige Fixpreismakler, welche ‚Fix nicht mehr im Markt‘ sind“.

Branchenstandards der SMK bringen Wettbewerbsvorteile

Der Druck im Immobilienmarkt wächst. Verschiedene Marktteilnehmer werden in ihren Akquise-Methoden aufdringlicher. Die Schweizerische Maklerkammer und ihre Mitglieder aber setzen in allen Bereichen der Immobilienvermarktung Branchenstandards. Die Zürichsee-Zeitung berichtet über den konsequenten Qualitätsanspruch der SMK. Und darüber, dass dieser die SMK-Mitglieder in eine vorteilhafte Wettbewerbsposition bringen.

Ruedi Tanner in der Handelszeitung über Sportler in der Immobilienbranche

Sport und Immobilien: An Berührungspunkten fehlt es nicht. Viele Stars sind nach ihrer Sportkarriere im Immobiliengeschäft tätig. „Die Immobilienbranche gehört zu den wichtigsten Werbern im Sport“, erklärt Ruedi Tanner, Präsident der Schweizerischen Maklerkammer, auf Nachfrage der Handelszeitung. So werden Kontakte aufgebaut. Die Sportler profitieren dann von ihrer Bekanntheit, die bei den Kunden Vertrauen schafft.

«Dies unterstützen wir nicht»

Ruedi Tanner in der SonntagsZeitung über Akquisemethoden

Die SMK setzt mit ihren Mitgliedern Qualitätsstandards für die Maklerbranche. Diese Standards definieren die durchgehende Qualität von der Akquise über die Beratung bis zum finalen Verkauf. Die Mitglieder der SMK müssen diesen höchsten Qualitätsanspruch in regelmässigen Überprüfungen immer wieder aufs Neue beweisen und dürfen mit der erfolgreichen Zertifizierung das Qualitätslabel der SMK tragen. Dieses Label verhindert jene Aggressivität, das die SonntagsZeitung aktuell im Immobilienmarkt teilweise feststellt. Aggressive Akquisemethoden „unterstützen wir als Maklerkammer nicht“, stellt Ruedi Tanner, Präsident der SMK, in der SonntagsZeitung klar.

«Das finde ich heikel»

Ruedi Tanner im Blick über die «Ökosysteme» von Finanzdienstleistern

Finanzdienstleister versprechen mit einem «Ökosysteme» rund um das Thema Wohneigentum ein «Sorglospaket». «Das finde ich heikel», sagt Ruedi Tanner im Artikel des Blick. Viele Kunden zeigen sich dann auch enttäuscht vom Beratungsangebot und wechseln zu Immobilienmaklerinnen und -maklern, die über die Qualitätszertifizierung der Schweizerischen Maklerkammer (SMK) verfügen.

Die Schweizerische Maklerkammer SMK lädt am 19. Oktober 2021 zur 2. Maklerconvention nach Zürich. Im Zentrum des hochkarätig besetzten Netzwerkanlasses stehen brandaktuelle Fragen zu Wachstumsperspektiven und unserem zukünftigen Konsum-, Arbeits- und Wohnverhalten.

Ruedi Tanner: „Gestern, heute, morgen – in der Immobilienvermarktung steht immer der Mensch im Vordergrund. Wer den Menschen in der Immobilienwirtschaft nur noch als User und Produkteabnehmer für «Crossselling-Modelle» betrachtet, ihn durch eine «Customer Journey» pilotieren und ihm eine «Customer Experience» bieten will, der kann für nachhaltige Enttäuschungen sorgen. Denn beim Kauf und Verkauf von Immobilien geht es immer um Vertrauen und Qualität. Entscheidend ist die Beratungsqualität der Maklerinnen und Makler.“

«So sehe ich das»

Ruedi Tanner im Beitrag der Schweizer Familie

Ruedi Tanner erklärt der Schweizer Familie in der Rubrik «So sehe ich das», wie eine professionelle Immobilienvermarktung funktioniert. Und warum zertifizierte Maklerinnen und Makler erfolgreich sind.

Qualität als Messgrösse für Beratungskompetenz

Gastbeitrag von Ruedi Tanner & Carlos Garcia in der Immobilia Mai 2021

„Eine seriöse Immobilienvermarktung lässt sich konsequent an ihrer Qualität messen. Und diese wiederum definiert sich in erster Linie über ihre Beratungskompetenz“, schreiben Ruedi Tanner und Carlos Garcia in ihrem Beitrag für Immobilia. „Demgegenüber sind Leistungsumfang und Geschäftsbedingungen bei Fixpreismaklern oder Preisbrechern nicht immer völlig transparent ausgewiesen.“

Derweil «Business Ecosystem» zu einem unternehmensstrategisch bedeutenden Modewort in der Finanzindustrie geworden ist, funktioniert der SVIT mit seinen fünf schweizweit agierenden Fachkammern schon länger als ein eigentliches Business Ecosystem. Die fünf Fachkammern des SVIT Schweiz – die Bewertungsexperten-Kammer, die Facility Management Kammer, die Fachkammer Stockwerkeigentum, die Kammer unabhängiger Bauherrenberater und die Schweizerische Maklerkammer – finden gemeinsam Antworten auf alle Herausforderungen von Eigentümern und Investoren, Projektentwicklern, Architekten und Planern, Nutzern, Betreibern und Immobiliendienstleistern. Die fünf Fachkammern des SVIT Schweiz garantieren in Ihren jeweiligen Fachbereichen die höchsten Qualitäts- und Leistungsstandards.

Erfolgreiche Geschäfte dank zertifizierten Maklern

Gastbeitrag in Immobilia

„Immobilien online zu verkaufen, ist nicht so einfach, wie das bei Konsumgütern der Fall ist. Eine reine Online-Vermarktung führt in vielen Fällen bei Verkäufern und Käufern zu unbefriedigenden Resultaten. Erfolgreiche Immobiliengeschäfte brauchen die professionelle Begleitung von qualifizierten Maklerinnen und Maklern“, schreibt Ruedi Tanner in seinem Beitrag für Immobilia.

„Der Duft fehlt“

Claude Ginesta im Interview mit Residence

Die Bedeutung der Digitalisierung in der Immobilienvermarktung hat mit der Corona-Pandemie grundsätzlich zugenommen. „Wir sehen aber auch, dass die Technik ihre Grenzen hat – der Duft fehlt, die Geräusche, das Bauchgefühl – und die Besichtigung einer Liegenschaft vor Ort ist nach wie vor gewünscht“, sagt Claude Ginesta, Vizepräsident der Schweizerischen Maklerkammer im Interview mit Residence.

Ruedi Tanner im Interview mit Moneycab

Im Interview mit Moneycab erklärt Ruedi Tanner: „Zertifizierte Makler, also Immobilienmakler, die das Gütesiegel der Schweizerischen Maklerkammer tragen dürfen, garantieren die höchsten Qualitätsstandards und damit verbunden ausgewiesene Kompetenzen. Das sind unübertroffene Mehrwerte.“

Die Einflüsse auf alle Bereiche der Immobilienwirtschaft wachsen kontinuierlich. Darum lautet das aktuelle Thema des SVIT Real Estate Symposiums vom 16. März «Neue Immobilien-Normalität». Die Veranstaltung findet als virtuelle Videokonferenz statt.

WAS BEDEUTET «NEW NORMAL» FÜR DIE IMMOBILIENBRANCHE? Genau dieser Frage geht das diesjährige SVIT Real Estate Symposium  nach und widmet sich dem aktuellen Thema «Neue Immobilien-Normalität ». Die renommierten Referenten Pascal Gantenbein, Professor für Finanzmanagement, Niklas Maak, Autor und Architekturkritiker, und Moritz Freiherr Knigge, Autor, Redner und Coach, wagen aus  verschiedenen Perspektiven und mit verschiedenen Denkansätzen einen Blick in die Zukunft.

Gastbeitrag von Ruedi Tanner im Organisator

In seinem Gastbeitrag für das Magazin Organisator schreibt Ruedi Tanner: „Der Wandel im Anspruch an Gewerbeimmobilien hat schon vor der Pandemie eingesetzt. Doch setzt er sich mit der Krise weiter fort. Ein Makler mit Qualitätsanspruch ist ein zuverlässiger Begleiter und unabhängiger Problemlöser für Unternehmen im Management der Immobilie. Nicht nur, wenn es um die anforderungsreiche Suche oder den komplexen Verkauf einer Gewerbeimmobilie geht, sondern gerade auch, um eine Gewerbeimmobilie strategisch und individuell zu konzipieren und zu nutzen.“

Aufgrund der verschärften Covid-19-Massnahmen in Zürich verschieben wir die Makler-Convention 2020 auf unbestimmte Zeit. Aktuelle Informationen erhalten Sie via Newsletter.